Das Römische Reich

(146 v.Chr./68 v.Chr.–330 n.Chr.)

Der Unterwerfung der kretischen Stadtstaaten von den römischen Feldherr Metellus in 68 v.Chr. markiert den Anfang einer Periode von mehr als 2.000 Jahren, wo Kreta von ausländischen (nicht-griechischen) Kräfte beherrscht wird. Und als das Römische Reich um die dritte Jahrhundert v.Chr. geteilt ist, wird Kreta Teil des Oströmischen Reiches. Was später das Byzantinischen Reiches genannt wird.

Statue des römischen Kaisers Antonius Pius (86-161) von Gortyn

Rom begann seine Expansion außerhalb Italien im dritten Jahrhundert v. Chr. Damals gab es drei mächtige Städte auf Kreta: Knossos, Kydonia (heute Chania) und Gortyn, die in ständigem Krieg mit einander waren. Im gleichen Zeitraum versuchten ausländischer Mächte, die Herrschaft über Kreta zu gewinnen. Ägypten versuchte Kreta zwischen 267 und 261 v. Chr. zu erobern und Philipp V. von Makedonien versuchte in 220 v. Chr. eine Allianz mit Gortyn. Dies brachte eine Zeit lang Friede auf der Insel, aber brachte auch Kreta in Konflikt mit Rom.

Kreta Kreta verbündete sich mit Philip während der Makedonische Krieg (214 v. Chr. - 196 v. Chr.), aber wenn Rom den Krieg gewonnen hatte, war Kreta zu sich selbst überlassen. Und als der römische Einfluss auf die griechische Welt sich verbreitete, verlier die regionalen Mächte ihre Autorität. Deshalb gab es wieder Konflikte zwischen die Stadtstaaten der Insel und die Instabilität erstellte ein Zufluchtsort für Piraten. Die Skala war enorm. Die Pirate hatte im gesamten Mittelmeerraum angegriffen und waren sehr schädlich für Rom.

Bei 74 f.v.t. hatte der Senat genug von den Piraten und ordnete eine Invasion der Insel um es zu stoppen und die große Reichtümer der Piraten zu gewinnen. Marcus Antonius bekam den Job, aber die Invasion gescheitert und viele römische Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Andere Kriege und Spartacus "Sklavenaufstand verhinderte dann für einige Jahre die Niederlage zu revanchieren. Aber dann in 68 f.v.t. befiel der Senat die Kreter, die Gefangenen zurück zu senden. Sie weigerte sich und die Römer unternahm einen neuen Angriff auf die Insel von Quintus Caecilius Metellus geführt. Dieses Mal hatte die Römer geschafft, die Kreter endlich zur Kapitulation zu bringen.

Leben auf Kreta in der Zeit

In der Folgezeit entwickelte Kreta sich in einer ruhigen, provinziellen Teil des Römischen Reiches. Die Insel exportierte Olivenöl, Wein und Getreide, und wegen die ausgedehnten Wälder Kretas dieser Zeit, wurden große Mengen von Holz für Bauherren über den ganzen Reich exportiert.

Sehenswürdigkeiten aus der Zeit in der heutigen Kreta

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